Fave Fritte Lucane: Der unwiderstehliche Snack aus der Basilikata
Wenn es um herzhafte Snacks aus Italien geht, denken viele sofort an Taralli oder Bruschetta. Doch in der Basilikata gibt es eine knusprige Spezialität, die süchtig macht: Fave Fritte Lucane. Dieses einfache, aber köstliche Rezept hat eine lange Tradition und ist ein echter Genuss – einmal probiert, kann man kaum aufhören!
Die Ursprünge von Fave Fritte
Die Region Basilikata (früher als Lucania bekannt) ist die wahrscheinliche Heimat dieses beliebten Snacks. Zwar beansprucht Apulien oft den Ursprung der Fave Fritte für sich, doch vieles spricht dafür, dass sie tatsächlich aus der Basilikata stammen. Dieses Gericht entstand in Zeiten, in denen die Menschen mit einfachen Zutaten auskommen mussten. Hülsenfrüchte wie Saubohnen (ital. „Fave“) waren reichlich vorhanden und boten eine günstige, nahrhafte Grundlage für viele Rezepte.
Das Rezept: So bereitest du Fave Fritte zu
Zutaten:
250 g getrocknete Saubohnen (Fave)
Sonnenblumenöl oder Olivenöl zum Frittieren
Salz nach Geschmack
Zubereitung:
Einweichen: Die getrockneten Saubohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Dies macht sie weicher und sorgt für die perfekte Konsistenz nach dem Frittieren.
Trocknen & Schneiden: Am nächsten Tag die Fave abgießen und gut abtrocknen. Falls sie sehr groß sind, können sie in kleinere Stücke geschnitten werden.
Frittieren: Öl in einer tiefen Pfanne oder einem Topf erhitzen. Sobald das Öl heiß ist, die Fave portionsweise hineingeben und goldbraun frittieren.
Würzen & Genießen: Die frittierten Fave auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit Salz bestreuen und entweder lauwarm oder kalt genießen.
Warum sind Fave Fritte so besonders?
Die knusprigen Fave erinnern in ihrer Konsistenz an gesalzene Erdnüsse, haben aber einen feineren, eleganteren Geschmack. Sie sind nicht nur unglaublich lecker, sondern auch eine tolle, pflanzliche Proteinquelle – perfekt für bewusste Genießer!
Fazit: Ein Stück Süditalien für Zuhause
Fave Fritte Lucane sind mehr als nur ein Snack – sie sind ein Stück italienischer Esskultur. Ob als Party-Snack, zu einem Glas Wein oder einfach zwischendurch: Wer einmal probiert, wird sie immer wieder zubereiten wollen.
Tipp: Serviere sie mit einem Glas Aglianico-Wein oder einem kühlen Bier und du hast den perfekten italienischen Aperitif!
Buon appetito!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen